6 Anzeichen dafür, dass Du zu viel Stress hast - und Tipps, was Du mit Selbstfürsorge dagegen tun kannst

Stress auf der Arbeit, viel zu tun zu Hause und dazwischen noch jede Menge Termine - das kann jedem schnell zu viel werden. Eine Möglichkeit, den Stress in den Griff zu bekommen ist, sich mehr um sich selbst und die eigene Seelengesundheit zu kümmern. Wenn Du die ersten Anzeichen einer stressbedingten Überforderung erkennst und mit der richtigen Strategie der Selbstfürsorge angehst, kannst Du aktiv verhindern, womöglich in einen Burnout abzurutschen.

Es ist extrem wichtig, mit Hilfe von Selbstfürsorge mental, emotional und physisch neue Energie zu tanken

 

Selbstfürsorge - was soll das heißen?

Selbstfürsorge ist „die Fähigkeit, eigene Bedürfnisse zu berücksichtigen, Belastungen einzuschätzen, sich nicht zu überfordern, gut mit sich umzugehen und sich zu schützen“, wie es der Psychoanalytiker Joachim Küchenhoff definiert. In der Praxis bedeutet das, sich die Zeit zu nehmen, etwas zu tun, das Dir gefällt und guttut - denn das gibt Dir mental, emotional und physisch neue Energie. So stressig unser Leben sein kann, ist Selbstfürsorge trotzdem etwas, was wir häufig in unserem Leben vernachlässigen und hintenan stellen.

Selbstfürsorge - ist das nicht etwas egoistisch? - Nein, ganz im Gegenteil: Je besser es Dir selbst geht, desto mehr Kraft hast Du, Dich auch ausreichend um andere zu kümmern. Denn ist die eigene Energiequelle versiegt, lässt sich nur schwer daraus schöpfen. Deshalb sollten wir sie nicht vernachlässigen, sondern der Selbstfürsorge die hohe Priorität in unserem Alltag einräumen, die sie verdient.

 

Woran Du merkst, dass Du zu viel Stress hast - und Tipps, was Du mit Selbstfürsorge dagegen tun kannst.

Ein Hinweis vorab: Trotz aller Erfahrung können die hier genannten Anzeichen nur ein erster Anhaltspunkt sein. Sie sind keinesfalls eine ärztliche Diagnose oder könnten diese ersetzen. Die Tipps zur Selbstfürsorge sind auch keine professionelle Therapie oder ein Therapie-Ersatz. Wenn Du gesundheitliche Fragen oder Sorgen hast, wenn Du Dich depressiv fühlst oder das Gefühl hast, dass Dir der permanente Stress über den Kopf wächst, solltest Du Dich an eine Ärztin / einen Arzt oder eine Psychotherapeutin / einen Psychotherapeuten wenden.

 

1) Du kannst nachts nicht mehr gut schlafen - oder würdest am liebsten auch tagsüber nur noch im Bett bleiben

Wenn Du gestresst bist, kann sich das auf Deine Schlafgewohnheiten auswirken. Dann kannst Du zum Beispiel nachts nicht mehr durchschlafen, bist unruhig und wälzt Dich womöglich von einer auf die andere Seite, ohne Schlaf zu finden - egal, wie erschöpft Du Dich eigentlich fühlst. Umgekehrt ist es auch möglich, dass Du am liebsten nur noch schlafen könntest, morgens kaum noch aufstehen magst und viel länger schläfst, als Dir eigentlich guttut. Beides hat auf Dauer Auswirkungen, da ein gesunder Schlaf auch für die mentale Gesundheit sehr wichtig ist.

 

Es ist für die physische sowie für die mentale Gesundheit äußerst wichtig genug Schlaf zu bekommen

Tipps für eine gute Nachtruhe:

- Schaffe Dir eine Schlafroutine und bleibe dabei. 
Versuche, möglichst jeden Tag zu einer bestimmten Zeit schlafen zu gehen und zu einer bestimmten Zeit aufzustehen. Es kann eine Weile dauern, bist Du herausfindest, welche Schlafroutine am besten für Dich funktioniert.
- Außerdem kann es helfen, keinen oder möglichst wenig Alkohol zu trinken. 
Die Qualität des Schlafes leidet darunter, wenn Dein Körper währenddessen Alkohol abbauen muss. Das kann den Schlafrhythmus durcheinander bringen, sodass Du zu lange schläfst, ohne Dich ausgeruht zu fühlen.
- Probier’s doch mal mit Entspannungsübungen vor dem Schlafengehen
: Yoga, progressive Muskelentspannung, Meditation oder andere Entspannungstechniken können helfen, abzuschalten und vor dem Schlafengehen den Kopf frei zu bekommen.
- Auch ein Schlaftrunk
 kann Wunder wirken. Mit Kamillentee, warme Milch mit Honig oder ein anderer beruhigender Schlummertrunk kannst Du eine Routine etablieren und Deinen Körper in den Ruhemodus zu versetzen.
- 
Suche Dir einen bestimmten Einschlaf-Duft, den Du als beruhigend oder entspannend empfindest und schlafe mit diesem Duft in der Nase ein. Das kann zum Beispiel beruhigender Lavendel, entspannende Rose oder Geranie, ein stimmungsaufhellender Zitrusduft (Orange, Bergamotte oder Zitronengras) oder auch das Parfüm Deines Partners / Deiner Partnerin sein. 

- Wenn Du schon über einen längeren Zeitraum Schlafprobleme hast, solltest Du einen Termin bei Deiner Ärztin oder Deinem Arzt vereinbaren und mit ihr oder ihm darüber sprechen, was helfen kann.

 

2. Du bist immer müde, egal, wie viel Du geschlafen hast

Wenn Du gestresst bist, läuft Dein Gehirn auf Hochtouren. Das kann anstrengend sein und dafür sorgen, dass Du Dich ständig ausgelaugt fühlst. Und auch nach dem Schlafen fühlst Du Dich nicht besonders ausgeruht.

Das bringt Dir neue Energie:

- Versuche es mit den oben genannten Schlaf-Tipps - denn nur wer gut schläft, kann daraus die notwendige Energie für den kommenden Tag ziehen.
- Ernähre Dich darüber hinaus tagsüber mit gesunden Lebensmitteln, die Dir den Energiekick geben
. Nüsse, Avocados, Bananen, Goji Beeren und andere Lebensmittel sind dafür bekannt, dass sie Dir in Tief-Phasen Energie spenden können und sind obendrein gesund für den Körper. 

- Es klingt paradox - doch gerade, wenn Du Dich mental ausgelaugt fühlt, kann Sport Dir helfen, den Kopf frei zu bekommen und neue Energie zu schöpfen. Dem Körper tut Sport gut und hilft Dir außerdem dabei, Dich ausreichend auszupowern, um besser schlafen zu können.


Sport ist immer eine gute Idee um sich Zeit für sich zu nehmen und aktiv Stress abzubauen

3. Du fühlst Dich ständig unruhig, nervös oder gestresst

Wenn Du Dich von allem überrollt oder überfordert fühlst, merkst Du, wie Dein Stresslevel steigt. Schon Kleinigkeiten können Dich völlig aus dem Konzept bringen.

Das hilft Dir, mehr Ruhe zu bewahren:

- 
Kleine Pausen über den Tag verteilt können helfen, Deine Nerven zu beruhigen. Du könntest zum Beispiel spazieren gehen oder Dir zwischendurch einen gesunden Snack holen.
- Versuche, Koffein und Alkohol zu vermeiden
 - beides hat eher anregende statt beruhigende Wirkung. Nimm’ Dir darüber hinaus ausreichend Zeit für Sport. 

- Bewegung hilft Dir dabei, Stress abzubauen und fördert sowohl die körperliche als auch die geistige Gesundheit.
- Bei besonders stressigen Aufgaben könntest Du Deinen Vorgesetzten außerdem bitten, Dir mehr Zeit einzuräumen, um diese zu erfüllen, um Deinen Stress-Level zu reduzieren.
- Teile große Aufgaben in kleinere Teilaufgaben auf und erledige diese Schritt für Schritt - das bringt schnell Erfolgserlebnisse und hilft Dir dabei, die Ruhe zu bewahren.
- Bringe mehr Gleichgewicht in Dein Leben und trenne zum Beispiel Arbeit und Freizeit klar von einander, schaffe Dir bewusst bestimmte Zeitfenster für Sport oder andere Aktivitäten, die Dir Freude bereiten.

 

4. Du hast keinen Hunger mehr - oder kannst nicht mehr aufhören, ständig etwas zu essen

Stress wirkt sich auch auf den Appetit auf: Manche Menschen sind sogenannte Stress-Esser und versuchen, die innere Anspannung zu kompensieren, indem sie sich laufend mit Snacks belohnen. Andere vergessen dagegen in ihrer Anspannung schlicht, dass sie zwischendurch auch Nahrung zu sich nehmen sollten - oder sind zu nervös zum essen.

Das bringt den Appetit wieder auf die Spur:

- Schaffe Dir eine Ess-Routine: Wenn Du täglich strikt zur gleichen Zeit die Mahlzeiten einnimmst, gewöhnt sich auch Dein Gehirn mit der Zeit daran und sendet die passenden Signale.
- Bewege Dich außerdem möglichst viel
, das kann Dich ins Gleichgewicht bringen und Dir helfen, Dich auf gesunde Essgewohnheiten einzulassen und diese zu halten
- Wenn der Hunger bei Dir ausbleibt, könntest Du versuchen, statt großer Mahlzeiten lieber kleine Snacks zwischendurch zu essen und zu der Tageszeit eine Mahlzeit einzuschieben, wann Du noch am meisten Hunger hast. Nimm’ außerdem am besten weniger oder kein Koffein (Kaffee, Schwarztee, Cola, etc.) zu Dir, da es den Appetit zusätzlich bremst.
- Bei ständigem Appetit kannst Du am besten auf gesunde, sättigende Lebensmittel
 setzen. Das sind Nahrungsmittel mit gesunden Fetten, vielen Ballaststoffen oder Proteinen (z.B. Nüsse, Vollkornprodukte, Salate, Hülsenfrüchte etc.). Sie schenken Dir die notwendige Energie und halten Dich länger satt 

Für genügend Energie in stressigen Phasen ist es sehr wichtig, auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung zu achten

5. Du kannst Dich auf nichts mehr konzentrieren und neigst dazu, dringende Aufgaben immer weiter aufzuschieben?

Innere Unruhe und Nervosität hindern Dich daran, Dich auf Deine Aufgaben zu fokussieren. Trotz dass Du mehr als genug zu erledigen hättest, kannst Du Dich nicht dazu aufraffen, die Aufgaben anzugehen und zu erledigen.

So kannst Du Dich wieder besser motivieren:

- Unterteile Dir große Aufgaben in kleinere Teilaufgaben. 
So sinkt die Hemmschwelle, die Aufgaben anzugehen und stellen sich Erfolgserlebnisse schneller ein.
- Schreibe Dir darüber einen Aufgabenplan. Schriftliche Notizen helfen Dir dabei, eine Übersicht zu bekommen und zu behalten.
- Führe eine Checkliste
 und streiche jede erledigte Aufgabe ab. Das gibt Dir ein gutes Gefühl dafür, was Du schon geschafft hast.
- Nimm’ Dir zwischendurch aber auch Zeit für kleine Pausen: Sie helfen Dir, Energie zu tanken, das Gehirn zu erfrischen und mit neuer Motivation ans Werk zu gehen.

 

6. Dir ist jede Gesellschaft zu viel

Statt als angenehme Abwechslung ist es Dir eher eine Last, Dich mit anderen Menschen zu treffen und etwas zu unternehmen. Du ziehst Dich zurück und fährst Deine sozialen Kontakte auf ein Minimum zurück, weil Du es als anstrengend empfindest.

Das könnte Dir helfen:

- Verbringe Deine Zeit damit, Dir bewusst etwas Gutes zu tun
. Es ist okay, sich auch mal Zeit für sich zu nehmen. Nutze diese Zeit, um Dein Wohlbefinden zu steigern, indem Du sie mit schönen Dingen verbringst, die Dir Spaß machen - zum Beispiel einen Film anzuschauen, ein Buch lesen, kreativ werden, Sport treiben, etc.. Das entspannt und lässt Dich wieder offener für Gesellschaft werden.

 

Fazit

Wenn Du zu viel Stress hast, ziehe die Notbremse und achte in Deinem Leben immer auf ausreichende Selbstfürsorge. Wir hoffen, unsere Tipps helfen Dir dabei, zu Dir selbst zu finden, zufriedener und entspannter zu leben.

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Welche Ratschläge 40-jährige Frauen ihrem 20-jährigen Ich geben würden...

Mit 40 Jahren starten wir uns selbst die Frage zu stellen, was wäre wenn...
Hätte ich damals schon gewusst, wie es kommt, dann hätte ich anders gehandelt... Solche Gedankengänge kennt jeder von uns.

Folgende 12 Ratschläge, die auf einer Twitter-Umfrage basieren, geben sich Frauen mit 40 Jahren an ihr 20-jähriges Ich.

 

Sei mutig und nicht feige!

"Schiebe deine Reiseziele niemals auf." Denn wer weiß schon, ob es ein irgendwann geben wird. Warte nicht auf den Tod eines Freundes, um endlich mit deinen Träumen zu beginnen. Mit diesen Worten erinnern wir uns selbst daran, mutig und frei durch das Leben zu gehen.

"Sei nicht zu feige den Job zu wechseln und vergesse nie mehr Gehalt zu fordern." Fakt ist - wir entwickeln uns weiter - täglich. Neue Erfahrungen bereichern uns, höhere Abschlüsse qualifizieren uns. Dafür sollten wir nicht nur selbst dankbar sein, sondern auch unser Umfeld. Wirst du für deine Weiterentwicklung honoriert? Ganz egal ob beruflich oder privat, tue was dich glücklich macht und fordere die entsprechende Anerkennung ein.

Lebe deine Träume und bereise Orte, die du schon immer bereisen wolltest

Nutze die Gegenwart und hab' Spaß!

"Warte nicht auf die richtige Gelegenheit, nutze die Zeit im hier und jetzt." Denn wer sich an kleinen Dingen erfreuen kann, bekommt noch mehr Chancen. Dabei solltest du nicht vergessen so viel Zeit wie nur möglich mit den Menschen zu verbringen, die du liebst. Denn wer weiß, wann sie dich verlassen werden. Liebe ist ein starkes Wort. Sie verbindet nicht nur Gefühle mit unseren Partnern, sondern auch mit der Familie, mit unseren Eltern und Geschwistern. Durch unseren vollen Alltag verpassen wir es oft, uns mit den Menschen zu treffen, die uns wichtig sind. Ein fataler Fehler! Also worauf wartest du?

"Vergiss niemals Spaß zu haben - sei verrückt - dafür bist du 20!" Jeder hat eine gewisse Phase im Leben, in der Pläne geschmiedet werden, Geld gespart und unglaublich viel Zeit investiert wird, um das Ziel zu erreichen. Hast du trotzdem noch Spaß? Gelingt es dir dich regelmäßig mit Freunden zu treffen und Dinge zu tun, die dir Spaß bereiten?

 

Sei frei und du selbst!

"Spare genug Geld, um unabhängig von deinem Job oder deinem Partner zu sein." Freiheit ist alles was wir brauchen, um glücklich zu sein - und sollte das nicht unser Hauptziel sein?

"Binde dich nicht an einen Mann, nur weil er nicht schrecklich ist." Jeder von uns hat den einen Richtigen verdient.

"Lerne alleine zu sein und genieße es!" Warum nicht einfach alleine in den Urlaub fliegen, neue Menschen kennen lernen und genügend Zeit haben, um genau das zu tun, was DU willst?

"Liebe dich selbst!" Du brauchst dafür keinen Mann oder Kinder. Derjenige, der die Liebe sucht, ist in Wahrheit nicht bereit dafür.

"Kümmere dich mindestens genauso um dich selbst, wie um andere in deinem Leben." Dies ist ebenfalls ein typisches Phänomen, das keiner bewusst wahrnimmt. Tag für Tag beschäftigen wir uns damit Essen auf den Tisch zu bringen, die Wohnung sauber zu halten und für genug Auslauf unserer Tiere zu sorgen. Doch kommen wir selbst dabei nicht immer ein wenig zu kurz?

 

Dein soziales Umfeld ist wichtig!

"Bau dir ein Netzwerk aus Freunden auf, du wirst alle in den Vierzigern brauchen." Es ist kein Geheimnis, dass wir unsere Freunde brauchen. Wir sprechen über Erfolge und Glück, teilen aber auch Sorgen und Leid. Wie wichtig das für jeden Einzelnen sein muss, wird spätestens klar, wenn keine Zeit mehr für monatliche Treffen bleibt.

"Verlasse ihn nach der ersten Lüge!" Jede Beziehung basiert auf Vertrauen. Ist dieses Vertrauen zerstört, kann man lange daran arbeiten. Es wird nie mehr so, wie es einmal war.

Ein gutes Netzwerk bestehend aus guten Freunden ist und bleibt wichtig im Leben

Das Beste kommt noch!

"Habe keine Angst vor dem Alter, das Beste kommt noch!" Jedes Individuum hat seine eigene Zeit, in der alles passt. Oftmals wird das erst in fortgeschrittenem Alter sein.
LIFESTYLE - FREE | 6 MIN LESEZEIT

An diesen 10 Merkmalen erkennst du Menschen mit emotionaler Intelligenz

Was wären Menschen ohne Emotionen? Gefühlsregungen sind die Basis des Menschseins. Ohne diese würden wir funktionieren wie Roboter. Zwischenmenschliche Beziehungen könnten kaum bestehen. Alltägliche Situationen ließen sich nicht so leicht meistern – unsere Gefühle leiten uns stärker, als uns bewusst ist.


Die Wahrheit über emotionale Intelligenz

Emotionale Intelligenz ist essenziell, um in verschiedenen Bereichen des Lebens möglichst erfolgreich zu sein. Doch was macht einen emotional intelligenten Menschen aus?

 1. Perspektivenwechsel: Der geborene Streitschlichter

Die eigenen Empfindungen, Instinkte und daraus resultierende Beweggründe wahrzunehmen bildet die Grundlage dafür, sich in andere Menschen hineinversetzen zu können. Das hilft dabei, das Verhalten seiner Mitmenschen nachzuvollziehen. Es zeugt von Empathie und ist besonders bedeutsam im Zusammenspiel mit anderen Personen. Nicht nur das Miteinander läuft harmonischer – in Konflikten liefert diese Gabe hilfreiche Lösungsansätze. 

 

2. Vom Wahrnehmen der kleinen Dinge des alltäglichen Lebens

Auch der Umgang mit seinen Mitmenschen ist entscheidend. Anstatt erbrachte Leistungen oder Hilfestellungen von anderen als selbstverständlich anzunehmen, darf dies anerkannt werden. Ein Dankeschön sowie Lob zeugen von Respekt.

Menschen mit hoher emotionaler Intelligenz sind häufig dankbarer

Das Geheimnis der Aufrichtigkeit 

3. Aus Fehlern lernen: Der richtige Umgang mit Kritik

Doch auch Kritik ist angebracht. Diese darf nicht persönlich genommen werden. Der objektive Umgang damit zeugt von emotionaler Intelligenz. Oftmals sind es gerade die negativen Geschehnisse, aus denen wir am meisten lernen. Von anderen kritisiert zu werden kann daher genauso eine Bereicherung sein. Kritik hilft uns dabei, an uns zu arbeiten und zu wachsen. Das zeigt, wie wichtig es ist, nicht nur auf das gesprochene Wort zu hören: Maßgeblich ist, was dahinter steckt.

 

4. Mit einer angemessenen und aufrichtigen Entschuldigung die richtigen Worte finden

Entschuldigungen dürfen genauso wenig fehlen. Diese sollten jedoch aufrichtig und in angemessener Weise erfolgen. Sicher hat es fast jeder von uns schon erlebt, dass einem eine unehrlich wirkende Entschuldigung entgegengebracht wurde. Ehrlichkeit ist ein Grundstein der Kommunikation.

 

5. Vergeben können: Fehler sind menschlich

Wer um Verzeihung gebeten wird, sollte vergeben können. Fehler zu machen ist menschlich. Insbesondere, wenn das Missgeschick gefühlsgeladene Ursachen hat, erkennt ein emotional intelligenter Mensch die Hintergründe. Dieser ist in der Lage, sie zu verstehen.

Für emotional intelligente Menschen sind Fehler menschlich und gehören vergeben


Menschenkenntnis, Selbstbewusstsein und Selbstdisziplin: Drei wesentliche Eigenschaften emotionaler Intelligenz

6. Wen habe ich vor mir?

Eine gute Menschenkenntnis hilft in vielen der hier erwähnten Punkte. Für das Einschätzen anderer Personen ist es wesentlich, den Blick auf andere zu richten. Einen guten Instinkt in Bezug auf andere zu haben, ist dabei äußerst nützlich. Eine schnelle Auffassungsgabe hinsichtlich der eigenen Intuition kommt ergänzend hinzu. Sollte der erste Eindruck auf einer Fehleinschätzung beruhen, zeugt es von Größe, diesen zu korrigieren.


7. Wer bin ich? – Von den eigenen Stärken und Schwächen

Menschen sind nicht perfekt. Das muss auch nicht sein. Wesentlich ist, die eigenen Stärken und Schwächen zu kennen. Emotional intelligente Menschen hinterfragen stets ihre Emotionen und Handlungen. Kleine Makel dürfen durchaus mit einem Augenzwinkern betrachtet werden. Sich selbst nicht allzu ernst nehmen, ist ein Zeichen von Selbstbewusstsein.


8. Nein sagen können

Selbstdisziplin spielt ebenfalls eine große Rolle: Die eigenen Grenzen zu kennen und auch mal Halt zu machen, ist ein weiterer grundlegender Aspekt. Sich seinen schlechten Angewohnheiten bewusst zu sein und diese bekämpfen zu wollen, ebenso. Dies ist ein guter Weg, negative Gefühle zu beherrschen.



Wie du in speziellen Lebenssituationen von emotionaler Intelligenz profitierst

9. Intelligentes Management

Emotionale Intelligenz trägt zu guten Führungsqualitäten bei. Die vorhandene Empathie unterstützt die Zusammenarbeit mit anderen. Auch ein vielseitiger Blickwinkel erleichtert die Kooperation und erzielt erfolgreiche Ergebnisse. Hinzu kommt die Gabe positiver Menschen, seine Weggefährten zu motivieren. Das alles sorgt für ein entspanntes Arbeitsklima.

Emotionale Intelligenz Menschen bringen zahlreiche guten Führungsqualitäten mit sich


10. Auch bei Fehlern die Fassung bewahren

Auch Rückschläge gehören zum Leben dazu. Eine objektive Selbstreflexion führt zu einer bewussten Wahrnehmung der Emotionen. Hierbei hilft es, ruhig und gelassen zu bleiben sowie den Fokus auf positive Dinge zu richten.

All dem steht das Bewusstsein über die Wichtigkeit einer positiven Herangehensweise sowie Achtsamkeit voran.

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8 Fakten über Menschen, die gerne allein sind

Die Gesellschaft ächtet oft diejenigen, die es vorziehen, nur wenige Freunde zu haben und die Einsamkeit und das Alleinsein genießen. Oft wird fälschlicherweise geglaubt, dass diese Menschen unglücklich sind. Tatsächlich fühlen sie sich aber gar nicht einsam und kommen sehr gut allein zurecht.

Echte Einzelgänger können sich in der Regel am eigenen Leben erfreuen und sind sich der negativen und positiven Eigenschaften ihrer Person bewusst. Oft sind sie deshalb lieber mit sich allein. Es ist manchmal schwer, sich mit solch einer Person anzufreunden, da Einsiedler in Bezug auf ihre Umgebung etwas anspruchsvoller sind. Psychologen haben festgestellt, dass diese Einzelgänger Typen einige sehr interessante Eigenschaften besitzen. Man kann viel vom Einzelgänger lernen!

Wir stellen 8 einzigartige Persönlichkeitsmerkmale von Einzelgängern vor, die sie zu wundervollen Individuen machen!

Einzelgängern bringen viele besondere Eigenschaften mit sich, die sie zu wundervollen Individuen machen!

1. Angenehme Loyalität

Anders als diejenigen, die das Gefühl haben, ständig im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen zu müssen, hat der Einzelgänger kein Interesse daran, sich selbst in besonderem Maße hervorzuheben. Aber sobald sie einen verwandten Geist finden und man Zugang zum ihrem Inneren bekommt, werden sie zu besonderen Freunden oder treuesten Liebespartnern.

"Liebe ist das wichtigste Mittel, um der Einsamkeit zu entkommen, von der die meisten Männer und Frauen während des größten Teils ihres Lebens betroffen sind." - Bertrand Russell

Wenn der Einzelgänger aber jemanden gefunden hat und er sich öffnen kann, wird er einen direkten Zugang zu seiner Person gewähren und alles geben. Dies gilt für die Bereiche Familie, Freunde, Beziehung und Arbeit gleichermaßen.


2. Hohe Selbsterkenntnis

Die meisten Menschen haben Angst vor den eigenen Gefühlen. Der Einzelgänger zieht es vor, sich selbst zu analysieren und einen Weg für die Gefühle zu finden. Die besondere Fähigkeit, die eigene Persönlichkeit zu verstehen und zu akzeptieren, macht den typischen Einzelgänger meist recht erfolgreich!

"Einsamkeit ist das Los aller hervorragender Geister: sie werden solche bisweilen beseufzen, aber stets sie als das kleinere von zwei Übeln erwählen." - Arthur Schopenhauer

Wenn man sich seiner Gefühle bewusst ist, kann man die Menschen in ihrer Umgebung besser verstehen. Natürlich haben Einzelgänger auch Probleme wie Depressionen und Angstzustände zu bewältigen, aber sie sehen solche Zustände auch immer als Aufgabe, sich zu verändern und Problem welches gelöst werden kann.


3. Besondere Neugier

Obwohl Einzelgänger es vorziehen, für sich zu bleiben, bedeutet dies nicht, dass sie zurückhaltend oder schüchtern sind.

"Bedenke, was du bist: Vor allem ein Mensch, das bedeutet ein Wesen, das keine wesentlichere Aufgabe hat als seinen freien Willen." - Epictetus

Tatsächlich sind solche Menschen offener gegenüber neuen Erfahrungen und suchen auch nach besonderen Eindrücken. Der Einzelgänger braucht mehr Zeit als andere, um die eigenen Gedanken zu sortieren, bevor er sich mit anderen Menschen befasst. Dann aber geht er in die Tiefe und kann sich stark mit einem Freund oder Menschen verbinden.

Einzelgänger sind meist offener gegenüber neuen Erfahrungen und suchen auch nach besonderen Eindrücken


4. Fantastische Eigenständigkeit

Einzelgänger geraten nicht so schnell in Unruhe oder Panik und können sich wehrhaft Problemen entgegenstellen. Sie sind entschlossene und willensstarke Menschen! Ihre entwickelte Fähigkeit zur Selbstreflexion ermöglicht es ihnen, Situationen mit Würde entgegenzutreten und zu meistern.

"Allein zu leben ist das Schicksal aller großen Seelen." - Arthur Schopenhauer

Sicherlich können sich Einzelgänger in bestimmten Situationen gestresst wirken, aber sie sich zerstreuen sich dann nicht, wie es es andere oft tun, sondern ziehen sie sich zurück, um sich wieder aufzuladen. Die Technik ist sehr wirksam und bündelt Kräfte.


5. Wundervolles Einfühlungsvermögen

Einzelgänger sind zu großem Mitgefühl und Miteinander fähig. Wer keine Angst vor Einsamkeit hat, weiß mit Unglück umzugehen.

"Einsamkeit ist eine wichtige und unvermeidliche Erfahrung eines jeden Menschen." - Thomas Wolfe

Echte Einzelgänger können jeder Situation positive Seiten abgewinnen! Sie kennen die eigenen Stärken. Derjenige, der es zu schätzen weiß, allein zu sein, versteht, dass er niemals einsam sein wird.

Weltabgewandte Menschen berücksichtigen die Grenzen anderer Menschen eher und erwarten aber auch ein Entgegenkommen. Wenn man diese unsichtbare Linie überschreitet, wird man vom Einzelgänger sofort aufgeklärt und darüber informiert. Man kann viel von Menschen lernen, die gerne allein sind. Der Einzelgänger schätzt sich und sein Gegenüber in einem besonders hohen Maße.

Einzelgänger sind oft zu besonders großem Mitgefühl und Miteinander fähig


6. Unglaubliche Toleranz

Menschen, die Einsamkeit zu schätzen wissen und sich gut darin zurechtfinden, wissen auch besser um die Fehler anderer. Sie erkennen, dass jeder Mensch Unzulänglichkeiten besitzt. Sie akzeptieren die Welt eher so wie sie ist und was sie ist.

"Die eigene Erfahrung hat den Vorteil vollkommener Gewissheit." - Arthur Schopenhauer

Einsamkeit kann auch helfen zu verstehen, was man wirklich braucht. Einsame sind viel ehrlicher zu sich selbst und zu anderen. Und sie sind bereit, ihren Nächsten bei der Entwicklung ihrer Person zu helfen!


7. Starkes Selbstbewusstsein

Einzelgänger haben ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein. Sie sind durch das Alleinsein näher an ihrer eigenen Person dran und können so zu ihren Fähigkeiten einen besonderen Bezug aufbauen.

"Selbstvertrauen gewinnt man dadurch, daß man genau das tut, wovor man Angst hat, und auf diese Weise eine Reihe von erfolgreichen Erfahrungen sammelt." - Dale Carnegie

Ein starkes Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen entstehen unter andrem auch durch einen klaren Blick auf die Dinge. Diesen bekommt man durch Zeit, die man sich mit selbst beschäftigen kann.


8. Erstaunliche Pünktlichkeit

Zeit ist etwas, das Einzelgänger sehr schätzen. Sie wissen genau, dass Pünktlichkeit oft der Weg zu einem erfolgreichen Leben ist. Das ist der Grund, warum diese Leute niemals zu spät kommen. Verschwende also keine Zeit mit anderen und lasse es nicht zu, dass dir jemand dasselbe antut.

"Einsamkeit, verbunden mit einem klaren, heiteren Bewusstsein ist, ich behaupte es, die einzig wahre Schule für einen Geist." - Gottfried Keller

Aufgrund der besonderen Fähigkeit des Einzelgängers, Menschen zu durchschauen, die von ihm als Zeiträuber entlarvt werden, kann er sich mit dem schwierigen Verhalten anderer leichter abfinden, aber auch ein Zeichen setzen. So kann er sein Gegenüber z.B. dazu bringen selbst über das eigene Verhalten zu reflektieren.

LIFESTYLE - HAPPY | 9 MIN LESEZEIT

7 Gründe, warum du auf genügend Schlaf achten solltest

Heutzutage prahlen manche regelrecht damit, mit wie wenig Schlaf sie auskommen. Sie brauchen angeblich kaum Schlaf, sind aber trotzdem produktiv und schaffen es noch vor der Arbeit schnell ins Fitness Center. Wenn dir diese Entwicklung auch seltsam vorkommt und du dir denkst, dass das nicht gesund sein kann, dann hast du recht. Ein gesunder Schlaf leistet nämlich den wichtigsten Beitrag bei der Erhaltung der allgemeinen Gesundheit. Dennoch sind sich viele darüber immer noch nicht im Klaren. Für den Körper ist Schlaf deshalb so wichtig, weil er ihm die Gelegenheit bietet, entstandene Schäden zu reparieren und sich zu regenerieren. Das ist besonders für den Aufrechterhalt der normalen Organfunktionen wichtig. Denn nicht nur die Organe, sondern sämtliche Zellen deines Körpers tanken im Schlaf neue Energie, damit du fit für den bevorstehenden Tag bist. 
Sicher hast du schon einmal von der Faustregel gehört, dass der Mensch im Schnitt jede Nacht acht Stunden schlafen sollte, um sich ausreichend zu erholen. Doch mittlerweile konnte durch wissenschaftliche Studien allerdings gezeigt werden, dass das nur auf Männer zutrifft. Bei Frauen verhält es sich da etwas anders. Das weibliche Gehirn ist nachts wesentlich aktiver und braucht deshalb einfach mehr Ruhe. Darum empfehlen Neurowissenschaftler Frauen, ihren Schlafgewohnheiten mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Doch es gibt noch weitere, spannende Gründe, warum du dir genug Schlag gönnen solltest.

Ein gesunder Schlaf leistet den wichtigsten Beitrag bei der Erhaltung der allgemeinen Gesundheit

1. Schön im Schlaf

Dieser Aspekt ist vielleicht vor allem für Frauen interessant. Der Mythos vom Schönheitsschlaf konnte von der Wissenschaft inzwischen entzaubert werden. Und zwar ist dieser Mythos ein handfester Fakt. Die Haut braucht genügend Schlaf, um sich zu regenerieren. Dein Gesicht ist nach einer erholsamen Nacht sichtbar glatter und wirkt daher jünger als nach einer durchzechten.

 

2. Körperlich fitter

Auch Ernährungsumstellungen und sportliche Aktivitäten sind effektiver, wenn du dir nachts ausreichend Ruhe gönnst. Während du schläfst, ist dein Körper alles andere als untätig. Die Muskeln, die du tagsüber trainiert hast, bauen sich auf und Fettzellen werden angegriffen. Forscher der University of Chicago fanden heraus, dass Menschen, die sich richtig erholt haben, mehr Fett verlieren. Müdigkeit kurbelt die Produktion von Hormonen an, die ein Hungergefühl auslösen. Wer ständig müde ist, isst also auch mehr und nimmt schneller zu.  

 

Guter Schlaf tut auch deiner körperlichen Fitness gut

 

3. Mehr Kreativität

Falls zu planst, ein Bild zu malen oder ein Buch zu schreiben, schlafe dich erstmal gut aus. Forschern zufolge werden die emotionalen Anteile unseres Gedächtnisses im Schlaf gestärkt. Das wiederum kann eine verbesserte Kreativität zur Folge haben. Wenn du richtig ausgeruht bist, geht dir dein nächstes künstlerisches Projekt also vermutlich leichter von der Hand.

4. Mehr Fokus

Wie fühlst du dich morgens, wenn du am Abend zuvor noch ewig im Bett auf dein Smartphone gestarrt hast? Vermutlich nicht besonders ausgeruht, oder? Die unzähligen Informationen, die über diese kleinen Bildschirme auf uns einprasseln, rauben nicht nur abends wertvolle Schlafstunden. Denn weder dein Gehirn noch deine Augen können so zur Ruhe kommen und am nächsten Tag fällt es dir umso schwerer, dich auf etwas zu konzentrieren.

5. Verbessertes Gedächtnis

Erlerntes kannst du nur dann erfolgreich abrufen, wenn die neue Information während des Schlafens ins Langzeitgedächtnis befördert wurde. Besonders Dinge, die du direkt vor dem Schlafengehen lernst und morgens direkt nach dem Aufwachen wiederholst, bleiben lange im Gedächtnis hängen.

6. Erfolgreich im Schlaf

Wenn du viel Sport treibst, vermutest du sicher längst, wie wichtig genügend Schlaf für den Körper und dessen Leistungsfähigkeit ist. Und dein Gefühl trügt dich nicht. Forscher der University of Stanford untersuchten die Schlafgewohnheiten von Fußballspielern. Sie fanden heraus, dass sich die Leistung der Fußballspieler um 50% verbesserte, nachdem sie sieben Wochen lang zehn Stunden pro Nacht geschlafen hatten. Ihre Körper wurden nicht nur stärker, sondern sie konnten sich auch besser auf das Spiel konzentrierten und waren energiegeladener.

Ein ruhiger, langer Schlaf fördert die Leistungsfähigkeit

7. Mehr Gelassenheit

Zu viel Stress wirkt sich bekanntermaßen negativ auf unser Herz-Kreislauf-System aus. Hierbei kommt dem Schlaf eine besonders wichtige Rolle zu: Während wir schlafen, wird das allgemeine Stressniveau gesenkt. Damit nehmen gleichzeitig die gesundheitlichen Risiken ab, die Stress mit sich bringen kann. Auf der anderen Seite kann zu wenig Schlaf unser Nervensystem negativ beeinträchtigen. Falls du also Probleme mit dem Ein- oder Durchschlafen hast, ist es vielleicht an der Zeit einen Arzt aufzusuchen. Dein Kopf und dein Körper werden dir den verbesserten Schlaf danken.

Wenn du also auf Dauer produktiv, gesund und gelassener sein möchtest, schlaf dich also erstmal richtig aus.

 

By Yuria Fujita
LIFESTYLE - RELAXED | 6 MIN LESEZEIT

Menschen, die mit ihren Haustieren sprechen, sind intelligenter!

Wenn du auch öfter mal mit deinem Haustier redest oder Gespräche mit Gegenständen führst, ist das kein Grund zur Sorge. Es bedeutet lediglich, dass du dein Tier vermenschlichst. Den Vorgang, menschliche Eigenschaften auf nicht-menschliche Tiere oder Gegenstände zu übertragen nennt man anthropomorphisieren.  

Nicholas Epley, ein Professor für Verhaltensstudien an der University of Chicago sagt dazu: „In der Vergangenheit wurde anthropomorphisieren als etwas Kindisches oder ein Zeichen für Dummheit gewertet, obwohl es eigentlich ein Nebenprodukt genau der Eigenschaft ist, die uns als Menschen auf diesem Planeten so besonders macht.“.

Über Zendays

Zendays Produkte dienen als gedankliche Stütze, um Emotionen auszudrücken und sie positiv zu verstärken. Jedes Jedes Zendays Produkt steht für ein wichtiges Lebensgefühl.

Das Zendays LOVE Armband steht für Liebe.

Wenn du ein Tier besitzt, so hast du mit Sicherheit viel Zeit und Gelegenheit dich mit ihm zu unterhalten, und obwohl einige Menschen diese Gespräche belächeln, sind Tierbesitzer genau auf dem richtigen Weg.

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Höre nicht auf, mit deinen tierischen Liebsten zu sprechen

Einer Harvard Studie zufolge geben Menschen ihren Haustieren häufig menschliche Namen und sprechen sie auch mit ihrem geschlechtsspezifischen Artikel an. Auf der ganzen Welt sind keine anderen Lebewesen außer dem Menschen bekannt, die zu Anthropomorphismus fähig sind. Seinem Haustier einen Namen zu geben, es zu behandeln wie einen menschlichen Freund und ihm Gefühle zuzuschreiben, die sonst nur in Menschen auftreten, ist ebenjener Anthropomorphismus in seiner reinsten Form.

Mit seinen Tieren zu sprechen und sie zu Vermenschlichen ist keinesfalls albern oder blöd, es ist sogar tatsächlich ein Zeichen für Intelligenz. Anthropomorphismus entspringt dem menschlichen Gehirn, das aus Instinkt versucht, menschliche Qualitäten in nicht-menschlichen Tieren oder Objekten zu finden.

Bis heute ist das menschliche Gehirn noch nicht vollends erforscht und wir wissen nicht, wozu es tatsächlich fähig ist und was für Prozesse im Hintergrund ablaufen. Die Fähigkeit des Gehirns, menschliche Eigenschaften in nicht-menschlichen Objekten zu finden spricht jedoch eindeutig für Kreativität. Ebenso zeugt die Gabe der Tiere auf unsere Stimmen, Signale oder Befehle zu hören von einer Evolution auf ihrer Seite.
 

Die Fähigkeit des Gehirns, menschliche Eigenschaften in nicht-menschlichen Objekten zu finden spricht eindeutig für Kreativität

Hunde haben ein besonderes Verständnis für uns Menschen und können Kommandos und Anweisungen erlernen und befolgen. Katzen wiederum haben eine ganz eigene Art, mit ihrem Besitzer zu kommunizieren. Auch sie könnten Kommandos lernen, haben aber meistens kein Interesse daran.
Also mach dir nichts draus, wenn du gerade mal wieder ein längeres Gespräch mit deinem Hund, deiner Katze oder deinem Hamster beendet hast – es ist ein Zeichen von Intelligenz. Und wenn irgendwer etwas anderes behauptet, dann kannst du ihn getrost auf diese Studien hier verweisen.

LIFESTYLE - LOVE | 4 MIN LESEZEIT

Warum du deine Freundinnen zweimal pro Woche treffen solltest

Zeit mit besten Freundinnen zu verbringen, leistet einen positiven Beitrag zu deiner Gesundheit. Das glaubst du nicht? Eine Studie der Universität Oxford hat herausgefunden, dass Frauen, die zweimal in der Woche mit ihren Freundinnen ausgehen, ihre Gesundheit verbessern. Einen besseren Grund, um mal wieder einen Abend mit dem Mädels zu verbringen gibt es doch wohl kaum oder?!

Gerade wenn du vielleicht zu denjenigen Frauen gehörst, die sich selbst zu wenig gönnen und ihre Freizeitaktivitäten stark eingrenzen, kannst du dich über diese Studie freuen! Gesundheit ist das wichtigste Gut und somit brauchst du definitiv kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn du etwas für deine Gesundheit tust. Die perfekte Ausrede also, um öfter mal etwas mit deinen besten Freundinnen zu unternehmen. Du wirst dadurch gesünder und glücklicher!

Die besagte Studie wurde von einer Gruppe von Forschern der Universität Oxford durchgeführt. Bei der Untersuchung ging es darum herauszufinden, welche Schritte eine Frau unternehmen muss, um in allen Aspekten ihres Lebens glücklich zu werden. Den Ergebnissen zufolge sollten Frauen mindestens zweimal pro Woche mit ihren Freundinnen ausgehen können. Laut Robin Dumbar, der renommierten Psychologin und Leiterin dieser Studie, verbessere dies den allgemeinen Gesundheitszustand und das Wohlbefinden von Frauen. Bei diesen zwei Treffen sollten außerdem im besten Fall vier Freundinnen mit dabei sein. Auch die Aktivitäten wurden in der Studie genauer beschrieben: Bier trinken, tratschen und über ihre Rivalen sprechen. Wenn Frauen diesen "Aktivitäten" nachgehen, können sie zusammen Kontakte knüpfen, trinken und lachen. Im Klartext: Lästern ist also auch erlaubt und durchaus gesund!

Zu den gesundheitlichen Vorteilen, die durch diese Studie entdeckt wurden, gehörten auch eine schnellere Genesungszeit nach einer Krankheit, ein stärkeres Immunsystem und eine Abnahme von Angstzuständen. Des Weiteren wurde bei den Frauen ein höheres Maß an Großzügigkeit festgestellt, wodurch sie sich insgesamt besser fühlten.

Die Zahl von zweimal pro Woche ergibt sich aus der Erkenntnis, dass dies genau die Zeitspanne ist, die Frauen normalerweise mit ihren engsten Freundinnen oder Familienmitgliedern verbringen, erklärte die Leiterin Dr. Robin Dumbar in einem Interview. Nicht nur für Frauen, sondern natürlich auch für Männer hat ein großes, soziales und gut integriertes Netzwerk erhebliche Auswirkungen auf die körperliche und emotionale Gesundheit. Diese Feststellung ist kaum verwunderlich und wurde schon in früheren Untersuchungen wissenschaftlich belegt.

Menschen mit einem größeren und stärker integrierten sozialen Netzwerk leiden seltener an Krankheiten, erholen sich schneller von Operationen und haben eine höhere Lebenserwartung. Doch nicht nur das: Selbst die Kinder von solchen Menschen haben eine höhere Lebenserwartung.

 Ein großes, soziales und gut integriertes Netzwerk hat erhebliche Auswirkungen auf die körperliche und emotionale Gesundheit

Die meisten Frauen gehen eher selten mit Freundinnen aus

Neben diesen wunderbaren Erkenntnissen stellten die Forscher jedoch auch fest, dass nur 2 von 5 Frauen tatsächlich wenigstens einmal pro Woche mit ihren Freundinnen ausgehen können. Frauen, die zu Hause nebenbei noch eine Familie mit Kindern zu versorgen haben, schaffen es sogar noch seltener, auszugehen und etwas zu unternehmen.

Die Forscher untersuchten auch die Qualität der Interaktionen mit Freundinnen, und zwar abhängig von der Anzahl der Personen und der aufgewendeten Zeit. Frauen behalten sich im Durchschnitt etwas weniger als die Hälfte ihrer Zeit für die Pflege enger Freundschaften vor.

Lachen ist vor allem in kleinen Gruppen vorprogrammiert

Des Weiteren ergab die Studie, dass Frauen beim typischen "Klatsch und Tratsch" den meisten Spaß haben. Sie interagieren am besten miteinander, wenn sie lustige Kommentare abgeben, Witze machen und über Dinge sprechen, die sie zum Lachen bringen.

Dabei spielt die Größe der Gruppe eine bedeutsame Rolle: Lachen ist vor allem in kleinen Gruppen vorprogrammiert. Wenn die Gruppe jedoch aus mehr als 5 Personen besteht, sind lustige Situationen, die die notwendigen Endorphine für Glück und Wohlbefinden erzeugen, weniger wahrscheinlich. Aus diesem Grund wird empfohlen, sich in einer Gruppe von maximal vier Freunden zu treffen.

Lachen macht nicht nur Freunde, sondern ist gut für Seele und Körper

Freundschaften müssen gepflegt werden

„Studienergebnisse zeigen, dass insbesondere Frauen ihre Freundschaften pflegen müssen. Es erhöht das Glückshormon Serotonin und das Bindungshormon Oxytocin. Auch andere Untersuchungen scheinen diese Ergebnisse zu bestätigen. Aus diesen geht hervor, dass Frauen in stressigen Zeiten und Situationen vermehrt das Hormon Oxytocin freisetzen. Der Anstieg dieses Hormons kann bei Frauen dazu führen, dass sie sich mehr um ihre Kinder kümmern und mehr Zeit mit ihnen verbringen, um sie zu schützen (sofern sie Kinder haben). Gleichzeitig sorgt der hormonelle Anstieg aber auch dafür, dass sie sich mit anderen Frauen in Verbindung setzen. Laut Forscherin Dr. Bash wird die Aufrechterhaltung dieser Bindungen mit zunehmendem Alter immer wichtiger. Diese geben Frauen das Gefühl, genährt und bestätigt zu sein, mit Freunden zusammen zu sein, mit denen sie einfach sie selbst sein können und keinen Druck von außen verspüren.

Auch Reisen mit den Freundinnen tut dir gut

Du willst noch mehr für deine Gesundheit tun? Dann solltest du nicht nur öfter mit deinen Freundinnen ausgehen, sondern auch öfter mal mit ihnen vereisen. Auch das kann dich gesünder machen. Zu diesem Thema gibt es ebenfalls bereits einige Studien, die diesen Effekt wissenschaftlich belegen. Deshalb hast du nun einen guten und wissenschaftlich belegten Grund, um eine tolle Reise zu buchen! Dabei brauchst du dich übrigens nicht schlecht zu fühlen, etwa weil du deine Familie zu Hause lässt. Frauen haben meistens ein sehr stressiges Leben und fühlen sich dennoch schuldig, wenn sie sich mal eine Pause gönnen. Dieses schlechte Gewissen ist jedoch wirklich fehl am Platz.

Eine Reise mit Freundinnen sorgt immer wieder für eine erholsame Auszeit vom Alltag

Deshalb solltest du kein schlechtes Gewissen haben, wenn du öfters ausgehst

Tatsächlich gehen viele Frauen selten aus, weil sie ein schlechtes Gewissen haben. Sie glauben, ihre Familie zu vernachlässigen, wenn sie selbst hin und wieder etwas Spaß haben. Oft haben sie den Anspruch eine tolle Ehefrau, eine erfolgreiche Karrierefrau zu sein und gleichzeitig auch eine gute Mutter zu sein. Die Wahrheit ist jedoch, dass Frauen in allen Lebensbereichen "besser" sind, wenn sie gesund sind und sich glücklich fühlen. Auch dies ist wissenschaftlich bewiesen: Du wirst eine bessere Frau, eine bessere Mutter und insgesamt ein besserer Mensch! Wenn du also etwas für dich tust und mit deinen Freundinnen Spaß hast, dann tust du sozusagen gleichzeitig auch etwas für deine Familie.

 

Der Kontakt über soziale Medien ist kein Ersatz für "echte" Treffen

Für unser Wohlbefinden ist es enorm wichtig, mal auszuspannen und etwas Abstand vom Alltag zu gewinnen. Dabei geht es nicht nur um das Ausgehen selbst, sondern auch darum, einen Tapetenwechsel zu haben und enge Freundinnen von Angesicht zu Angesicht zu treffen. Gerade in der heutigen Zeit reden wir uns selber ein, dass wir genügend Kontakt mit Freundinnen haben, da wir über die sozialen Netzwerke kommunizieren können. Jedoch kann der regelmäßige Austausch von Nachrichten über Whats App & Co. Die Zeit und den Spaß mit den Freundinnen nicht ersetzen. Es reicht also nicht, wenn wir nur unser Familienleben "real" erleben und die lustigen Abende mit Freundinnen nur in der Whats App Gruppe ausleben. Stattdessen sollten wir uns im realen Leben treffen, miteinander lachen und herumalbern. Denn nur diese Art von Kontakt hat wirklich einen positiven Einfluss auf unsere Gesundheit.

Diese Tatsache wirst du vermutlich selber bestätigen können, wenn du für einen Moment darüber nachdenkst. Wann bist du das letzte Mal mit deinen Freundinnen oder mit deiner besten Freundin ausgegangen? Und wie hast du dich am nächsten Tag gefühlt? Sehr wahrscheinlich hast du dich an diesem Tag und auch am Tag danach großartig gefühlt. Somit weißt du selber, wie gut dir diese Zeiten tun.

Wie sieht es bei dir aus? Wie oft gehst du mit deinen Freundinnen aus? Falls dies bisher eher selten der Fall ist, solltest du daran deiner Gesundheit zuliebe dringend etwas ändern und den nächsten Mädelsabend planen!

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